Die Biberburg

(Kindergarten)

Team

Hilde Mann, Hannah Ritter, Melanie Ingrisch, Jakob Kress, Lucie Böhm (Praktikantin)

Die Biber stellen sich vor...

Unsere Burg bespielen z.Zt. (wegen einer Gruppenzusammenlegung) 32 Kinder- gartenkinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren.
Für unsere Namenssuche haben wir im Vorfeld, zusammen mit den Kindern, viele Vorschläge gesammelt. Zum Beispiel: Schneckenhaus, Bärenhöhle, Wespennest, Spatzennest, Adlerhorst, Maulwurfshöhle und vieles mehr. Anschließend haben wir Bilder- und Sachbücher betrachtet, um zu erforschen, welches Tier dem Charakter unserer Gruppe am nächsten kommt. Nach etlichen Gesprächskreisen und einer Kinderkonferenz einigten sich die Kinder auf die "BIBERBURG".

Die Kinder haben schlichtweg festgestellt, dass Biber ausdauernd sind, gemeinsam etwas Großes erschaffen können, sich liebevoll um ihren Nachwuchs kümmern, sehr fleißig sind und obwohl das Tier vergleichsweise klein ist, es ganze Bäume umnagen kann. Diese Eigenschaften gefielen den Kindern und wir Erzieher haben den Eindruck, es macht unsere Kinder mutiger.

Zu Beginn der Kindergartenzeit bekommt jedes neue Kind eine Biberhandspielpuppe geschenkt. Sie wohnt im Eigentumsfach und jeder muss eigenverantwortlich damit umgehen. Erst wenn die Kinder unseren Kindergarten verlassen, können sie "ihren Biber" mit nach Hause nehmen.

Ein Tag bei uns...

Während der pädagogischen Kernzeit von 8 bis 12 Uhr bieten wir angeleitete Bastel- bzw. Kreativarbeit oder Projekte an, die wir im Vorfeld, gemeinsam mit den Kindern der Gruppe, erarbeiten. Ausschlaggebend für ein Angebot ist immer ein Impuls, der von einem oder mehreren Kindern ausgeht. So beschäftigten wir uns z.B. auf Grund unseres Umbaus mit allen Arten von Behausungen, da wir das "neue Haus" erst noch voll und ganz für uns entdecken müssen.

Des Weiteren haben unsere Kinder die Möglichkeit die Bewegungsbaustelle im Turnraum zu nutzen. Ferner finden während der pädagogischen Kernzeit in unserer Gruppe Förderangebote für einzelne oder mehrere Kinder statt. Der Werkraum kann genutzt und der Flur und das "Drübenzimmer" bespielt werden.

Bei geeignetem Wetter steht den Kindern die Freifläche auf der Terrasse zu Verfügung, hier können sie spielen, sich um die Pflanzen kümmern, malen, weben, frühstücken - der Kreativität und dem Einfallsreichtum der Kinder sind keine Grenzen gesetzt.

Das Spielgeschehen und die Ungezwungenheit der Kinder während der Freispielzeit nutzten wir Erzieher auch um gezielte Beobachtungen zur Erfassung des kindlichen Verhaltens und der kindlichen Entwicklung durchzuführen. Die Beobachtung ist ein wichtiges Instrument, wenn nicht "das Wichtigste" unserer pädagogischen Arbeit.

Die Freispielzeit wird mit einem täglichen Ritual beendet, bei dem die Kinder im Laufe der Zeit die Wochentage, die Monate und das Benennen des genauen Datums lernen. Anschließend gehen wir in den Morgenkreis, je nachdem was es zu Besprechen, zu Betrachten, Vorzulesen oder zu Lernen gibt.

Nachmittags haben wir Spaß, gehen in Neigungsgruppen, spielen draußen, lernen und vieles mehr - bei uns ist es nie langweilig!

Unsere Burg...

Eine Beschreibung und Bilder unserer 'Burg' findet ihr hier.